Dr. med. Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann,
Präsiden DGS

Geboren 1955 in Kevelaer am Niederrhein in einer Familie mit vier Geschwistern, Vater Ingenieur. Studium der Humanmedizin und Psychologie in Frankreich (Reims, Straßburg) und Deutschland. Facharztweiterbildung in Innere Medizin und Allgemeinmedizin. Zusatzbezeichnungen: Psychotherapie, klinische Geriatrie, Schmerzmedizin, Palliativmedizin. Leiter des DGS-Schmerzzentrums Kevelaer. Langjährig in der studentischen Ausbildung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf engagiert.

Ressort:

  • Gesundheitspolitik
  • Kooperationen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation mit DSG
  • DGS-Regionalstruktur/-leiter
  • Selektivverträge
  • DGS-PraxisLeitlinien

    Kurzinterview mit Dr. med. Johannes Horlemann

    Was sind Ihre Ziele für die neue Wahlperiode als Präsident der DGS?

    Dr. med. Johannes Horlemann: Vorrangig ist der Blick auf die Patientenrealität und eine vertrauliche Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in der DGS und außerhalb der DGS, im Interesse des Patientenwohls. Der Facharzt für Schmerzmedizin ist aus dieser Sicht folgerichtig

    Was ist Ihnen im Bereich Ihrer beruflichen und ehrenamtlichen Arbeit wichtig? Was wollen Sie als (neues) DGS-Mitglied bewegen?

    Dr. med. Johannes Horlemann: Die DGS ist in vielfältiger Hinsicht in den letzten drei Jahren ein interessanter Gesprächspartner in der Politik und in der öffentlichen Wahrnehmung geworden. Wir müssen Bedingungen schaffen, die den Beruf auch für unsere jüngeren Kolleginnen und Kollegen interessant macht. Deshalb will ich neue Selektivverträge anstreben und die DGS auch im stationären Bereich positionieren

    Was wollen Sie als Versorgergesellschaft konkret weiter vorantreiben?

    Dr. med. Johannes Horlemann: Wir wollen, dass die schmerzmedizinische Ausbildung, wie in anderen Fächern auch, vergütet stattfindet. Wir wollen in den neuen Medien noch präsenter sein. Die hohe Attraktivität unserer Fortbildung und insbesondere der Kongresse möchte ich noch steigern. Insgesamt brauchen wir ein gutes politisches Netzwerk, das belastbar mit uns gemeinsam das Verständnis und die Unterstützung für die Schmerzmedizin in Deutschland voranbringt.